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Champagner

Champagner und seine Geschichte

Champagner war schon immer etwas Besonderes. Er gilt oft als schick und elitär, doch auch wenn man ihn mittlerweile in gewöhnlichem Rahmen konsumiert umgibt ihn ein Hauch von Exklusivität, Eleganz und Luxus.
Wann der erste Schaumwein entstand, lässt sich nicht mehr eindeutig klären. Die Gemüter streiten sich ebenfalls drum, ob die Erfindung den Franzosen oder den Engländern zu zu schreiben ist.
Tatsche ist aber dass es ein Zufall gewesen sein muß, der die Stunde des Champagners einläutete.

Das Schäumen eines Weines galt ursprünglich als Makel. (Vergleichen kann man es mit einem schäumenden Obstsaft heutzutage). Die Hauptursache für diesen “fehlerhaften” Wein lag in einem relativen kühlem Klima der Champagne, wo die Gärung mit Einbruch des Winters unterbrochen wurde und eine zweite Gärung im Frühling begann. Viele Mönche haben damals ein Großteil ihres Lebens damit verbracht die sich daraus ergebende Bläschenbildung zu bekämpfen. Man konnte sich nicht erklären, woher diese Bildung kam, noch vermochte man sie gewollt zu wiederholen.

Die Champagne war seit Beginn unserer Zeitrechnung Weinanbaugebiet, auch wenn die Fläche mit den Jahren reduziert wurde, seine Einzigartigkeit wurde schon sehr früh erkannt.
Bis zum Mittelalter waren es in den christlichen Ländern die Geistlichen bzw. die Mönche, die sich mit dem Weinanbau befassten. Der Wein wurde geweiht und im Laufe der Messe getrunken.
Der Chronik nach wurde der erste König Frankreichs (Chlodwig), von Saint Rémi, dem Bischof von Reims, als er konvertierte, mit Champagner (zu dieser Zeit noch als stiller Wein bekannt) getauft. So wurden die Weine der Champagne um 496n.Chr. hoffähig.
Von 898 bis 1825 wurden in Reims die französischen Könige gekrönt. Auf den folgen Festmählern, lernten ihn auch der französische Adel, ausländische Fürsten und Könige lieben und sollen den Champagner in Strömen geflossen lassen haben. Zu dieser Zeit hatte der Champagner jedoch wenig Ähnlichkeit mit dem wie wir ihn heute kennen. Er war bis zum 18 Jahrhundert nur als stiller Wein bekannt.
Aufgrund der günstigen Lage, mitten in Europa, entwickelt sich die Champagne schon im Mittelalter zu einem pulsierenden Handelszentrum. Aufgrund dessen erlangten die guten Weine dieser Region schnell großer Beliebtheit, auch außerhalb Frankreichs. Viele Adelshäuser und Monarchen schätzten den Wein wegen ihres Geschmacks und der Feinheit.
Einigen Männern gelang es schließlich gegen Ende des 17Jahrhunderts die Gärungsprozesse unter Kontrolle zu bringen und einen klaren Wein mit anhaltendem Schaum herzustellen. Er wurde sofort beliebt und fast alle Aristokraten erwählten ihn zum Wein des “Festes und guten Launen”.
In den folgenden Jahren wurden die Erfahrungen der Erfinder durch präzise Herstellungsmethoden verbessert. Bruchsichere Flaschen folgten, und generell wurde immer mehr Naturkorken eingesetzt. Die Winzer verstärkten die Auswahl ihrer Rebsorten und legten entsprechende Schnittmethoden fest.
Ab 1820 stieg die Produktion so stark das Millionen Flaschen die Städte Reims, Épernay und Ay verließen.

Die Entwicklung von Champagner war kein revolutionärer, sondern eine evolutionärer Vorgang, der fast zwei Jahrhunderte dauerte und noch heute nicht abgeschlossen ist. Es bleibt offen wie weit dieses edle Getränk noch weiter verfeinert werden kann…

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